Am Mittwoch wählt die vereinigte Bundesversammlung zwei neue Mitglieder des Bundesrates. Während es bei der CVP nach einem offenen Rennen aussieht, hat die St.Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter bei der FDP die besten Karten. «Die Ostschweiz» ist live vor Ort.
Ist es wichtig für die Ostschweiz, eine Vertretung im Bundesrat zu haben? Kann ein Bundesrat oder eine Bundesrätin Einfluss zugunsten einer Region nehmen?
Es sind Fragen, die in der Theorie schwer zu beantworten sind. Aber sicher ist: Als erste Ostschweizer Bundesrätin wäre Karin Keller-Sutter aus Wil ein Platz in den Geschichtsbüchern sicher. Und es ist ihr zuzutrauen, in der Landesregierung auch Spuren zu hinterlassen.
Die Favoritenrolle ist nicht immer ein Vorteil, und wenn jemand diese Rolle hat, dann Karin Keller-Sutter. Niemand hat bislang ihre Qualifikationen angezweifelt, politisch hat sie sich in den letzten Jahren etwas zahmer gezeigt als auch schon und ist damit auch links der Mitte - wenn auch nicht durchwegs - für viele wählbar geworden.
In den Weg kommen könnten ihr nun höchstens noch überraschende politische Ränkespiele, aber die Ausgangslage riecht nicht danach. Der Anspruch der FDP wird von keiner Seite bestritten, Störmanöver sind zumindest nicht durchgesickert. Die Aussichten auf eine Ostschweizer Bundesrätin stehen also gut.
«Die Ostschweiz» ist am Mittwoch vor Ort im Bundeshaus in Bern und wird ab 9 Uhr laufend über den Wahlverlauf berichten. Natürlich aus Ostschweizer Perspektive.
«Die Ostschweiz» ist die grösste unabhängige Meinungsplattform der Kantone SG, TG, AR und AI mit monatlich rund 300'000 Leserinnen und Lesern. Die Publikation ging im April 2018 online und ist im Besitz der Ostschweizer Medien AG, ein Tochterunternehmen der Galledia Regionalmedien.
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