Die Ostschweiz ist bekannt für Leckerbissen. Kulturelle und andere. Wir haben 12 kulinarische herausgepickt – alle mit der Krone* ausgezeichnet. Probieren, verlieben, immer wieder wollen.
Raffiniert affiniert
Apropos Apéro und Plättli (beides typisch [ost-]schweizerisch). Wo bleibt der Käse? Die wohl feinste Auswahl gibt’s in der Stadt und in Rorschach, alle auserlesen, die meisten in Handarbeit hergestellt – so und so sorgen die Spezialitäten für unvergessliche Gaumenerlebnisse.
Hauchdünner Genuss
Die Appenzeller kennen das Geheimnis. Nicht nur beim Käse, auch beim Fleisch. Das saftige Appenzeller Mostbröckli darf deshalb auf keinem After-Work-Apéro-Plättli fehlen.
www.appenzeller-fleischspezialitaeten.ch
Biervertretung im Vatikan
Und dazu? Ein St.Galler Klosterbräu aus der ältesten Brauerei der Schweiz, das mit seinen malzigen Aromen an ein frisch gemähtes Getreidefeld erinnert. Trinkgenuss, den man auch im Vatikan schätzt.
Kommt Zeit, kommt Saft
Alternativ: Saft vom Fass, ein Begleiter aus Mostindien (übersetzt: dem Thurgau). Trüb ist nur der Saft. Der Apfelwein wird nach alter Tradition drei Monate in Eichenholzfässern gelagert; das macht ihn mild und harmonisch. Zum (Bügel-)Wohl.
Nochmals Thurgau – mit einem Exportschlager
An der Expo in Mailand ein Publikumsliebling: Öpfelringli. Kein Wunder – sind die kleinen Ringe doch ein idealer Energiespender für zwischendurch. Zum Beispiel auch bei der Stadtführung.
Nuss, Nuss, Nuss fallera
Minor verspricht ein Stück Glück. Doppeltes Glück bekommt, wer daraus eine Mousse macht. Himmlisch luftig. Und die uralte lokale Schokoladengeschichte steckt gleich mit drin.
Eine Verneigung für den…
…St.Galler Klassiker to go schlechthin: die St.Galler Bratwurst. Dass sie (die Bratwurst) die beste der Welt sein soll, können wir nur bestätigen. Bitte, bitte: ohne Senf. Dafür mit Bürli.
Himmlisch luftig
Bürli ist eben nicht Bürli. Wir St.Galler sind stolz auf unser St.Galler Handbürli, diesen krachend-knusprig-luftig-weichen Brot-Klassiker. Lecker zur Wurst. Und auch «blutt». Immer wieder.
Kartoffeln mal anders
Sie ist die wohl erfolgreichste Knolle der Ostschweiz und eine Kreuzung der Blauen Schweden mit der Schweizer Frühkartoffel Prättigau: die Blaue St.Galler. Die innovativen Tüftler sind Flawiler. Und andere, wie Ambros vom Restaurant Schlössli, inszenieren sie – im (Suppen-)Teller.
Der vielseitige Rheinthaler
In (Nach-)Kriegszeiten eines der Hauptnahrungsmittel, heute eine beliebte kulinarische Kostbarkeit – für Währschaftes und Süsses: ein Genuss, der Rheinthaler Ribelmais.
Eis, Eis, Baby
Diese Glacen (schweizerisch für: Eis), aus dem Töpfchen, setzen süsse Häubchen auf. Gade-Glacen sind selbst gemacht, vom Hof; mit Aromen aus dem Garten. Schmeckt wie frisch gepflückter Frühling, Sommer oder Herbst.
*Wo die gelbe Krone drauf ist, steckt ein Stück Region drin. Culinarium, vor 20 Jahren gegründet, hat heute über 500 Mitglieder aus Landwirtschaft, Handel und Gastronomie. Der Verein möchte Einheimische und Gäste für regionale Produkte aus der Ostschweiz und lokale Gerichte begeistern und das Bewusstsein für eine Ernährung mit dem Lauf der Jahreszeiten wiedererwecken. Wir verleihen eine Krone.
Probiererli-Tour
Genussvolle Stadtführung mit St.Galler Geschichten – zum Hören, zum Probieren.
Weitere Informationen finden Sie hier.
«612», das Guide-Magazin von St.Gallen-Bodensee Tourismus, inspiriert Gäste und ist wertvoll für Einheimische. Die Printversion ist vollbepackt mit Tipps, Insiderwissen und Geschichten von Menschen, die mit ihren Ideen und Lebensentwürfen Stadt und Region prägen, neue Räume und Orientierung schaffen – und ein einzigartiges Lebensgefühl entwickeln.
Hier klicken, um die Mobile App von «Die Ostschweiz» zu installieren.