Als diesjähriges Familienstück präsentiert das Theater St.Gallen einen Klassiker, der seit über sechzig Jahren Gross und Klein erfreut: Die kleine Hexe von Otfried Preussler. Premiere ist am 13. November, 14 Uhr, im UM!BAU.
Die kleine Hexe hat einen riesengrossen Wunsch: Sie will endlich mit den anderen Hexen in der Walpurgisnacht um das grosse Feuer tanzen! Leider ist sie «erst» 127 Jahre jung und damit noch viel zu klein für das grosse Fest, so ist nun mal das Hexen-Gesetz. Ihr treuer Freund und Gefährte, der Rabe Abraxas, will sie davon abhalten. Doch die kleine Hexe reitet auf ihrem Besen auf den Blocksberg, tanzt voller Freude mit – und wird prompt von der griesgrämigen alten Hexe Rumpumpel erwischt. Zur Strafe muss sie ihren Besen abgeben. Aber immerhin bekommt sie ein Jahr Frist, um sich als gute Hexe zu beweisen. Damit fängt es aber erst richtig an. Denn was ist eigentlich eine gute Hexe?
Otfried Preusslers Kinderbuchklassiker Die kleine Hexe erschien 1957. Preussler hatte die Geschichte erfunden, um seinen Töchtern vor dem Einschlafen die Angst vor bösen Hexen zu nehmen. Bis heute wurde Die kleine Hexe in insgesamt 47 Sprachen übersetzt. Im UM!BAU kommt sie in einer Bearbeitung von John von Düffel auf die Bühne. Hausregisseurin Barbara-David Brüesch, die in St.Gallen zuletzt The Black Rider von Robert Wilson, Tom Waits und William S. Burroughs realisiert hat, inszeniert sie mit viel Musik und Tanz mit nahezu dem gleichen Leading Team wie damals. Die Mitglieder des Schauspielensembles sind in verschiedenen Rollen zu erleben, die Titelfigur wird gespielt von Tabea Buser. Die kleine Hexe eignet sich für ein Publikum ab 5 Jahren.
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