Die Kostenbremse-Initiative knüpft die Behandlung von Kranken an starre Ausgabengrenzen. Die Konsequenz ist eine Rationierung der Gesundheitsversorgung.
Jede dritte Behandlung von der Grundversicherung würde heute nicht mehr bezahlt, wäre die Initiative bereits 2000 umgesetzt worden. Die Kostenbremse der Mitte ist deshalb eine Behandlungsbremse. Heute tragen die Bürgerinnen und Bürger in der Schweiz 70 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben selbst (inklusive Selbstbehalt, Prämien, Privatversicherung). Dafür sollten sie auch eine Gegenleistung erhalten und nicht Monate auf eine Behandlung warten müssen. Ich stimme deshalb klar Nein zur Kostenbremse-Initiative.
Kantonsrätin Isabel Schorer, St.Gallen
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