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Gastbeitrag

Eine Zeit voller Wunder?

Als Wunder gilt ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, sodass es Verwunderung und Erstaunen auslöst. In den letzten 15 Monaten durften wir basierend auf dieser Definition in verschiedenen Lebensbereichen diverse Wunder erleben.

Kati Schepis am 23. Juni 2021

Im Frühling 2020 erschien mir sehr rasch einiges seltsam an der Situation, die uns in den Medien mit teilweise sehr beeindruckenden Bildern verkauft wurde.

Als wohl erstes führten mich meine Recherchen zum Thema «Definition eines COVID-Falles», wo ich schnell einmal feststellten musste, dass hier völlig unwissenschaftlich «bestätigte Fälle» (positiver PCR ohne passende Symptomatik), als auch «wahrscheinliche Fälle» (Symptomatik ohne positiven PCR bzw. selbst mit negativem PCR) weltweit als buntes Sammelsurium in die Statistiken einflossen. Diese Statistiken poppten fortan tagtäglich munter -für diejenigen, die ihnen Glauben schenkten wohl eher bedrohlich- in allen Fernsehkanälen und Zeitungen auf.

Als ich Naturwissenschaftler und Ärzte in meinem privaten und beruflichen Umfeld auf diese wenig medizinische Rapportierungsweise – normalerweise ergänzt das Labor die Klinik- aufmerksam machte, kam exakt gar keine Antwort zurück. Dies sollte auch in den darauffolgenden Monaten so bleiben. Währenddem es mir bei diversen Punkten völlig selbstverständlich erschien, dass für alle Leute mit einem gesunden Menschenverstand - und erst recht für Leute mit einer naturwissenschaftlichen Ausbildung- doch völlig offensichtlich nachvollziehbar sein musste, dass absolut evidenzlos gehandelt wurde, blieb es in meinem Umfeld stumm.

Immer wieder versuchte ich mit Fakten auf Missstände wie beispielsweise die überhaupt nicht ausgelasteten Spitäler aufmerksam zu machen – ich gebe es zu, meine unzähligen Handy- Screenshots der Bettenbelegungen mögen in Aussenstehenden Zweifel aufkommen lassen, ob ich wirklich noch «normal» bin-, was mir nur in ganz wenigen Einzelfällen gelungen ist. Für mich grenzt es -leider im negativen Sinn- an ein Wunder, dass die Mehrheit völlig unkritisch und naiv glaubt, was in den Medien verkauft wird. Auch Argumente zur nicht vorhandene Übersterblichkeit -wenn diese korrekt berechnet wird und die Demographie berücksichtigt-, die Nicht-Tauglichkeit des RT-PCR Tests – der Erfinder selbst sagte doch, dass dieser nicht für den Nachweis einer Infektion geeignet sei- oder die fehlenden prospektiven Studien zur Wirksamkeit der Masken wurden jeweils mit einem mitleidigen Blick und Achselzucken zur Kenntnis genommen.

Bis heute fällt es mir schwer, dieses Verhalten einzuordnen. Es stimmt mich nachdenklich und traurig, dass mittlerweile die allermeisten in meinem Umfeld geimpft sind, obwohl doch die Gefährlichkeit von SARS-CoV2 nachgewiesenermassen massiv überschätzt wurde, eine Impfung folgedessen absolut nicht indiziert ist und diese im Übrigen bei genauem Analysieren der Daten keine relevante Wirksamkeit für leichte Verläufe und absolut gar keine Wirksamkeit hinsichtlich schwerer Verläufe gezeigt hat. Die Zulassung der Impfstoffe – nun auch für Kinder, dass Kinderimpfzentren vorbereitet werden erscheint mir als Mutter geradezu abartig- von Swissmedic basierend auf dieser äusserst dünnen und fragwürdigen Datenlage, sowie das renitente Ignorieren aller Fakten von intelligenten Menschen grenzt an ein Wunder. Für die Bezeichnung der nun auch ausgesprochenen uneingeschränkten Impfempfehlung von allen Kindern ab 12 Jahren durch die Impfkommission und ihren Präsidenten fehlen mir ganz einfach die Worte. Auf welchen Daten basierend bitteschön setzt man sich in der Schweiz über Meinungen der WHO und der STIKO in Deutschland – beide empfehlen die Impfung für Kinder aktuell nicht bzw. höchstens für Risikopatienten- hinweg und befürwortet den Einsatz völlig unausgereifter RNA- Impfstoffe?

Bedauerlich ist, dass fundierte Diskussionen zur aktuellen Situation - ausser mit Gleichgesinnten- kaum möglich sind. Teilt man kritische Beiträge auf öffentlichen Plattformen, zeigt sich immer das gleiche Bild: die Beiträge werden offenbar fleissig gelesen, aber nur ein verschwindend kleiner Anteil der Leser gibt sich zu erkennen! Offenbar steht eine grosse Angst im Raum, dass als «Verbündeter» von Hinterfragenden abgestempelt werden könnte, wer zeigt, dass er kritische Beiträge nur schon liest?

Irgendwie verstehe ich durchaus, dass man nichts zu tun haben möchte mit Leuten, die teilweise mit doch sehr unschönen Namen betitelt werden, schaut man sich das bunte Potpourri für die Bezeichnung von uns Hinterfragenden in den Mainstreammedien an. Umgekehrt bitte ich diejenigen, die uns und unsere Aufweckversuche seit Monaten bewusst ignorieren -in unseren Augen ist dies etwas feige, sorry - ebenso zu verstehen, dass uns nicht immer danach ist, uns nur über Belangloses zu unterhalten aus Rücksicht auf irgendwelche Befindlichkeiten und damit ein etabliertes Weltbild ja nicht ins Wanken gerät. Das Thema «C.» spaltet Freundschaften und Familien aufs Schlimmste, wie es dies in der Vergangenheit wohl noch kaum ein anderes Thema geschafft hat. Konfrontieren wir Bekannte auf der Strasse offen mit der eigenen kritischen Denkweise zur Situation, stellt sich -wie es ein aktuell sehr engagierter Schweizer Anwalt in einem Interview treffend sagte- beim Gegenüber spürbar «physisches Unwohlsein» ein.

Aktuell geben Regierungen, Institutionen und Pharmafirmen, immer deutlicher zu erkennen, dass wir zukünftig nicht mehr ohne regelmässige «Booster- Impfungen» leben werden können. Diese Idee ist ganz und gar nicht wundervoll, sondern im Gegenteil völlig abstrus. Zu glauben, dass es die Leute, die uns seit Monaten zu unserem vermeintlich besten durch die aktuelle Misere führen, wirklich gut mit uns meinen, scheint doch eher naiv, wenn man u.a. deren Verbindungen zur Eugenik im Hinterkopf hat. Wir Menschen haben die letzten 300'000 Jahre dank einer guten Portion gesunder Intuition und dank Vertrauen in uns und/oder in eine höhere Macht ganz gut überlebt und sollten auch aktuell auf unser «Bauchgefühl» hören. Betreffend «Spanischer Grippe», zu der aktuell in den Medien gerne eine Analogie gezogen wird, und zu deren wahren Hintergründen lohnt es sich übrigens gründlich zu recherchieren, am besten mittels nicht zensierter Suchmaschinen (duckduckgo etc.).

Wahrlich wundervoll in der aktuellen Situation sind die wunderbaren empathischen, sympathischen, gleichgesinnten Menschen, die ich während den letzten Monaten kennenlernen durfte und die mich -teilweise über Ländergrenzen hinweg- im Kampf für die Wahrheit unterstützt haben! Herzlichen Dank!

Mögen in den nächsten Monaten noch viele kleine und grosse Wunder geschehen, Widersprüchlichkeiten immer deutlicher an die Oberfläche treten, damit die Menschen aus ihrem Tiefschlaf aufwachen und erkennen, was Wahrheit und was inszeniert ist, wer es gut mit uns meint und wer wohl eher nicht.

Quelle:

  1. https://aletheia-scimed.ch/IMG/pdf/informationsbroschure_covid-19.pdf
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Autor/in
Kati Schepis

Kati Schepis hat an der ETH Zürich Pharmazie studiert und arbeitet seit über zehn Jahren in der Pharmaindustrie.

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