Michelle Tchea ist Inhaberin von Chefs Collective und Autorin von vier Bestsellern über das Kochen, den Wein und das Reisen. Die gebürtige Australierin lebt in den USA und ist seit ihrem ersten Besuch absolut verzaubert von St.Gallen.
Dario Aemisegger ist Ostschweizer Kulturveranstalter und Stand Up Paddler mit unkonventionellen Visionen und Rekorden. Der Gründer der Strandfestwochen Rorschach sorgte jüngst mit Paddel-Rekorden wie der erstmaligen SUP Längsdurchquerung des Bodensees für Aufsehen.
1. Der Umfangreiche
Hotspot für miet- und kursinteressierte Wassersportler und Familien ohne eigenes Equipment
Mehr als nur ein Strandbad: Auf der Speisekarte des prämierten Restaurants Buchhorn ist für Klein und Gross etwas dabei. Dazu kommt die Kanuschule mit einem umfangreichen Miet- und Kursangebot für Stand-up-Paddling, Kajak, Kanadier und Surfski. Buchbar für Einzelpersonen und Gruppen.
Restaurant und Strandbad Buchhorn
Arbon 47°31'35.6"N 9°25'07.8"E
2. Der Abwechslungsreiche
Hotspot für urbane Kaffee- und Kuchenliebhaber ohne eigenes SUP-Equipment
Die Badhütte Rorschach liegt an der Seepromenade und ist gut zu Fuss oder mit dem Bike erreichbar. Das eintrittspflichtige Seebad trumpft auf mit einem gediegenen Angebot an Kaffee, Kuchen und Snacks sowie abwechslungsreichen Tagesspecials aus regionaler Produktion. Perfekt zum Baden oder Stand-up-Paddling. Und in Gehdistanz findet sich beim Kornhaus Rorschach ein Pedalo- und Bootsverleih.
Badhütte Rorschach
Rorschach 47°28'48.8"N 9°29'11.2"E
3. Der Rekordschwere
Hotspot für Beach Boys und Girls mit oder ohne eigenes SUP-Equipment
Während der jeweils letzten beiden Sommerferienwochen avanciert die Hafenbar an den Strandfestwochen Rorschach zum absoluten Stand-up- Paddling-Hotspot am Bodensee. Alle bisherigen Bodensee-SUP-Rekorde entstanden hier. Ein Treffpunkt für Anfänger und Profis zum täglichen Sunset und Sunrise SUP oder zur South Beach Classic, dem Stand-up- Paddling-Event am Bodensee.
Hafenbar an den Strandfestwochen Rorschach
Rorschach 47°28'45.4"N 9°30’20.5"E
4. Der Familienfreundliche
Hotspot für motorisierte und sandstrandliebende Familien mit eigenem SUP-Equipment
Direkt am Sandstrand gelegenes, familienfreundliches Restaurant, flach abfallendes Ufer. Perfekt für die ersten Paddelversuche mit Kindern. Schönste Sonnenuntergänge am Bodensee inklusive.
Seerestaurant Glashaus
Höchst 47°29'45.6"N 9°37'36.0"E
Michelle Tchea ist Inhaberin von Chefs Collective und Autorin von vier Bestsellern über das Kochen, den Wein und das Reisen. Die gebürtige Australierin lebt in den USA und ist seit ihrem ersten Besuch absolut verzaubert von St.Gallen.
«Ich will die Stadt unbedingt wieder und wieder besuchen»
Ich habe viele grossartige Städte mein Zuhause genannt – New York, Tokio und Melbourne – und die Schweiz ausgiebig bereist; St.Gallen jedoch gehört zu meinen Lieblingsorten. Die Stadt besticht durch ihre Individualität und ist ein echtes Trendziel für Europäer und interkontinentale Reisende. Obwohl St.Gallen im Vergleich zu Zürich oder Genf verhältnismässig klein ist, herrscht hier ein Gefühl von Zugehörigkeit, nach dem man in den anderen Kantonen häufig vergebens sucht.
Ich war bereits mehrmals hier und verstehe, weshalb es den Hashtag #lovestgallen gibt. Hier verfällt man rasch dem Zauber des freundlichen Miteinanders, der pulsierenden Gastronomieszene und der spannenden Geschichte, die St.Gallen ausmachen.
Der erste Eindruck
Mein erster Eindruck von St.Gallen? Ein leichter Schock. Wie konnte es sein, dass es diese coole Schweizer Stadt gibt und mir niemand je davon erzählt hat? Als ich mit dem köstlichen Duft von Bratwurst in der Nase durch die Altstadt schlenderte, schicke Boutiquen und Kunstgeschäfte passierte und schliesslich bei der Ehrfurcht gebietenden Abtei landete, waren es zwei Wörter, die mir einfielen und die Gründe zusammenfassten, weshalb jeder einmal St.Gallen besucht haben sollte:
Diese Stadt ist einfach eklektisch cool – mit ihrer Identität und ihrer Ehrlichkeit. Es ist den Einheimischen und den Unternehmen zu verdanken, dass die Stadt lebendig, wettbewerbsfähig und einzigartig ist und bleibt.
Was bleibt
Bei einem kurzen Abstecher nach St.Gallen kann man bloss an der Oberfläche kratzen. Ich will die Stadt unbedingt wieder und wieder besuchen und entdecken, was sich hinter dem nächsten Hügel, unter einem geheimnisvollen Treppenbogen oder hinter einer malerischen Strassenbiegung verbirgt. St.Gallen hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. So sehr, dass ich gewillt bin, Zürich, New York und sogar Paris zu vergessen, um zu erforschen, was St.Gallen mit seinem zauberhaften Charme noch alles zu bieten hat.
Mein Tipp
In St.Gallen können Sie ein perfektes Wochenende verbringen: die Stadtmitte auf eigene Faust erkunden, die märchenhaften Pfade eines UNESCO-Weltkulturerbes entdecken, in die lebendige Kunst- und Kulturszene eintauchen oder einfach nur eine Shoppingtour durch die Boutiquen geniessen. Ihre Schönheit und ihren Charme verdankt die Stadt auch ihrer Lage.
Wer den Blick in die Ferne richtet, wird mit atemberaubenden Panoramen belohnt – Bodensee, Säntis und die anliegenden Kantone. Den wunderschönen Panoramen steht die Gastronomie mit ihren traditionellen Köstlichkeiten wie der St.Galler Bratwurst in nichts nach, und die urigen Beizli servieren regionaltypische Gerichte in historischer Atmosphäre. Es wäre unverzeihlich, die hochkarätige Cuisine und die Küchenmaestros der mit «Michelin»-Sternen ausgezeichneten Restaurants im Stadtzentrum sowie in den umliegenden Kantonen nicht zu erwähnen.
Versuchen Sie Ihr Glück: im Casino St.Gallen.
Wenn’s der Zufall will
Kirsche. Kirsche. Uuund... Kirsche! Der Jackpot ist geknackt, die Freude riesig. Ein Zufall? Eher ja. Auch, dass St.Gallen als Glücksspiel-City gilt. Fakt ist, an kaum einem anderen Ort treffen Freude und Frust kontrastreicher aufeinander als im Casino. 5 Gründe, weshalb wir trotzdem hingehen.
1. Ganz schön was los
10 Spieltische, 195 Spielautomaten, 1500 m2– so viel bietet das Casino St.Gallen. Entworfen vom renommierten US-Casinoarchitekten Paul Steelman, zeigt es sich modern, mit klaren Linien, trotzdem viel Glamour und einem Hauch 70er-Jahre-Flair. Let’s Roulette, Black Jack, Poker & Co.
2. Welcher Typ sind Sie?
Im Casino werden 8 Typen unterschieden. Der Geizige, er setzt nur im Minimumbereich. Der Slot-Fan wirkt gleichzeitig an zwei Automaten. Der Frischling ist planlos und neugierig. Der Stammgast kennt jeden mit Vornamen. Der Abergläubische sitzt mit Glückszahl und -Chip stets am gleichen Ort. Der Taktiker beobachtet genau und setzt überlegt. Der Möchtegern zeigt, was er alles (nicht) hat oder kann. Und schliesslich der Hangover-Typ – er kommt und/oder geht angesäuselt.
3. Das Gesetz der grossen Zahlen
Roulette ist das einfachste Glücksspiel, denn der Vorteil des Casinos liegt bei lediglich 1.35%. Verantwortlich dafür ist die grüne Null. Bei den Spielautomaten locken hohe Gewinne – über Glück oder Pech entscheidet ein Zufallsgenerator. Am Black Jack Tisch müssen Entscheidungen getroffen werden – nebst Glück sind mathematisches Geschick und Können gefragt.
4. 100% Spass, 0% Risiko
Spielen ohne Risiko. Auch das geht im Casino St.Gallen. An den monatlich stattfindenden Gambling Nights winken Gewinne von über CHF 10’000. Alle Spiele nach Lust und Laune ausprobieren und tolle Preise abstauben. Inklusive DJ für eine hoffentlich glückssträhnige Stimmung. Und als Hauptgewinn warten Traumferien.
5. Bevölkerung als grösste Gewinnerin
Rund 50% der Casino St.Gallen- Umsätze fliessen als Spielbankenabgabe an die AHV und damit zur Bevölkerung. Weiter werden touristische, sportliche sowie kulturelle Anlässe unterstützt.
Was bedeutet eigentlich...
Casino
Der Begriff «Casino», ital. für kleines Haus, kommt ursprünglich aus dem Venezianischen und bezeichnete die privaten Räumlichkeiten, in der Nähe des Dogenpalasts, wo die Nobili ihre Amtstracht anlegten. Sie wurden bald auch als Stätten der Geselligkeit benutzt, woraus sich das Synonym für «Spielbank» entwickelte.
Glücksspiele
Auch Hasardspiele genannt, abgeleitet vom französischen Begriff «hasard» (Zufall; abgeleitet vom arabischen «az-zahr»: Mehrzahl von «Spielwürfel»). Gemeint sind Spiele, die überwiegend vom Zufall bestimmt werden und nur schwer zu beeinflussen sind.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Martina Lips-Wiedemann, Leiterin Couture-Lehratelier.
«Die Textilstadt St.Gallen ist ein konzentrierter Cocktail aus Innovation und Tradition. Sie erfindet sich immer wieder neu. Das Resultat bleibt dasselbe: aussergewöhnliche Stoffe und Stickereien, die in der ganzen Welt beliebt sind.»
Inspirationsort: Textilmuseum, Textilbibliothek.
«612», das Guide-Magazin von St.Gallen-Bodensee Tourismus, inspiriert Gäste und ist wertvoll für Einheimische. Die Printversion ist vollbepackt mit Tipps, Insiderwissen und Geschichten von Menschen, die mit ihren Ideen und Lebensentwürfen Stadt und Region prägen, neue Räume und Orientierung schaffen – und ein einzigartiges Lebensgefühl entwickeln.
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