Das «Open Art Museum» St. Gallen präsentiert ab dem 30. März die Ausstellung «Outsider Art unter dem Halbmond» mit 25 Kunstschaffenden aus Marokko, Syrien, dem Iran und der Türkei. Giuseppe Gracia unterhält sich mit Monika Jagfeld, Leiterin des Museums, über die Werke aus der islamischen Welt.
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In der Schweiz ist die Ausstellung «Outsider Art unter dem Halbmond» die erste, die Outsider Art aus islamisch geprägten Ländern thematisiert.
Begriffe wie Art Brut und Outsider Art sind aus einem eurozentrisch geprägten Kunstverständnis hervorgegangen. Damit verbunden ist die Idee einer subversiven, unverbildeten Kunst als Gegenspieler zu «art culturel». Kann dieses Verständnis auf andere Kulturkreise übertragen werden? Gibt es eine globale Sprache für ein Kunstschaffen abseits des Mainstream?
Giuseppe Gracia ist Schriftsteller und Kommunikationsberater. Sein neuer Roman «Auschlöschung» (Fontis Verlag, 2024) handelt von der Selbstauflösung Europas.
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