Auch am Freitag streikten Schüler für eine bessere Klimapolitik. Zum dritten Mal. Das könnte unentschuldigte Absenzen hageln.
In mehreren Schweizer Städten forderten Schülerinnen und Schüler heute erneut eine bessere Klimapolitik.
Demonstrationen waren etwa in St.Gallen, Zürich oder Luzern angesagt.
Die Forderungen werden grundsätzlich anerkannt. Nicht aber die Art und Weise.
Nach zwei Kundgebungen in St.Gallen, am 21. Dezember und am 11. Januar, reagierte das St.Galler Bildungsdepartement.
Man habe «zwar Verständnis für das Anliegen der Demonstranten», hiess es vor wenigen Tagen in einer Mitteilung. Eine wiederholte Teilnahme am Streik werde aber nicht toleriert, denn: «Die Ausbildung und der ungestörte Schulbetrieb sollen Priorität haben.»
Für Schüler gelte «grundsätzlich Präsenzpflicht». Wer in Zukunft am Klimastreik teilnehme statt am Unterricht, der kassiere eine untentschuldigte Absenz. Ausser, das Fehlen im Unterricht sei durch ein bereits bewilligtes Gesuch belegt.
Der heutige Marsch könnte für den einen oder anderen Teilnehmer also noch gewisse Konsequenzen haben.
Marcel Baumgartner (*1979) ist Chefredaktor von «Die Ostschweiz».
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