Auf Flumserberg beginnt Axpo mit den ersten Abklärungen für einen möglichen Windpark mit bis zu sechs Windenergieanlagen. In der Woche ab dem 9. September wird ein Windmessmast installiert, um über ein Jahr hinweg Wind- und Fledermausdaten zu erfassen, die entscheidend für die Projektplanung sind.
In der Woche ab dem 9. September 2024 wird auf Flumserberg ein 120 Meter hoher Windmessmast errichtet. Dieser Mast wird umfassende Daten zur Windgeschwindigkeit und Windrichtung in verschiedenen Höhen sammeln. Zusätzlich werden Fledermausaktivitäten erfasst, um die Auswirkungen auf die lokale Fauna zu bewerten und geeignete Schutzmassnahmen zu entwickeln.
Grundlage für die Potenzialanalyse
Die über ein Jahr hinweg gesammelten Daten sind entscheidend für die Bewertung der Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit eines Windparks auf Flumserberg. Axpo plant, einen Windpark mit bis zu sechs Anlagen zu realisieren, dessen produzierter Strom dem Verbrauch von über 10’000 Haushalten entspricht. Ein Windpark auf Flumserberg würde nicht nur zur Reduktion von CO₂-Emissionen beitragen und eine nachhaltige, erneuerbare Energiequelle nutzen, sondern auch wirtschaftliche Impulse für die Region setzen.
Kooperation mit lokalen Grundeigentümern
Für die Errichtung des Windmessmastes haben die Ortsgemeinde Flums-Dorf und die Alpkorporation Mols ihre Zustimmung erteilt. Der Mast wird auf der Fläche «Grappenchöpf» aufgestellt, einem Standort mit vielversprechendem Windpotenzial. Die gesammelten Daten werden als Grundlage für die nächsten Projektschritte und die detaillierte Planung der Windenergieanlagen dienen.
(Bild: pd)
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