Zwei Bundesräte aus St.Gallen? Laut Benedikt Würth ist das durchaus möglich. Er überlegt sich derzeit in der Provence zusammen mit seiner Familie eine allfällige Kandidatur. Als Stolperstein für Keller-Sutter sieht er sich nicht. Zumindest nicht offiziell.
Der «Blick» hat den St.Galler Benedikt Würth porträtiert.
Kein Wunder, schliesslich wird der CVP-Regierungsrat als möglicher Bundesrat gehandelt.
Aber auch gegenüber «Blick» hält sich Würth, der derzeit in den Ferien weilt, bedeckt: «Ich überlege es mir.»
Das tut er in der Provence.
«Hier bespreche ich eine Kandidatur mit meiner Familie und mache eine Analyse der Situation», sagt Würth.
Benedikt Würth könnte zum grossen Stolperstein für Karin Keller-Sutter werden.
Denn der CVP-Sitz wird vor jenem der FDP besetzt.
Bei einer Wahl des St.Gallers sinken die Chancen für die St.Galler FDP-Politikerin massiv.
Auch wenn das Würth gegenüber «Blick» nicht zugeben will.
«Ich glaube nicht, dass ich Karin Keller-Sutter gefährlich werden könnte, sie hat so viel Rückenwind», sagt Würth.
Und weiter:
«Wir hatten schon zwei Berner und zwei Zürcher im Bundesrat. Also verträgt es auch zwei St. Galler.»
Das tönt stark nach einer offiziellen Rechtfertigung für seine Kandidatur.
Marcel Baumgartner (*1979) ist Chefredaktor von «Die Ostschweiz».
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